#1620: Fertig

Fred: Wuhuu! Mein Buch ist fertig!!!

Käfer: Dein Buch ist fertig...?

Fred: Naja, zumindest der Titel...
Käfer: ?

[[Buchtitel: Wuhuu! Main Buhch issd färtik]]

P.S.:
Zwar mag es wenig bedeutsam sein und nur von wenigen, dafür umso wertvolleren, Personen tatsächlich gewürdigt werden, doch der Blick in meinen fetzigen und kostenlos herunterladbaren Fred-Kalender, den ich übrigens an gut sichtbarer Stelle im Flur aufhängte, obwohl ich tatsächlich mit dem Gedanken spielte, ihn auch im Wohnzimmer und auf Arbeit präsent zu wissen, teilte mir in gewohnt charmanter, soweit das für einen Kalender möglich ist, Art mit, dass heute, und nicht nur heute, sondern am 25. Februar jedes Jahres, also auch des kommenden und übernächsten, weltweit der wunderbare Tag der Schachtelsätze zelebriert wird, da Schachtelsätze, wie allgemein bekannt sein dürfte, zwar zuweilen weniger leicht zu lesen oder gar zu durchschauen sind, doch letztlich eine gewisse Amüsanz und Faszination bergen, die zu genießen und auch zu kreieren ich immer wieder willens bin, selbst wenn ich damit riskiere, bereits nach den ersten Worten, von fröhlich tippender Hand beispielsweise in das weltweite Netz gesandt, zahlreiche Leser und somit potentielle Gutfinder zu verlieren, so dass also nur ein kleiner Prozentsatz tatsächlich bis zum Ende der Satzteilerei vordringen wird, um dort letztlich festzustellen, dass es der gesamten Konstruktion derart an Inhalt mangelt, dass mit Sicherheit weniger Worte ausreichend gewesen wären, diesen zu transportieren, dass vielleicht sogar keine Worte dem Zeilenhaufen ebenbürtig gewesen wären, dessen Funktion in diesem speziellen Fall immerhin durch Fettdruck ersichtlich ist, nämlich, und ich wiederhole es gerne noch einmal für alle, die zwischendrin den Faden verloren, das Lobpreisen des heutigen Tages der Schachtelsätze, die mir, wie ebenfalls bereits erwähnt, durchaus zu gefallen pflegen.
Und so.

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Kommentare

  1. ksa spricht: sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zur vollendung deines Buchtitels
    :-):-):-)

  2. esca findet: sagt:

    jaa. und gratulation zu diesem unglaublichen schachtelsatz.
    soviel blödsinn muss einem erst mal einfallen. ;-)

  3. supi sagt: sagt:

    hehe einfach genial dieser Schachtelsatz.
    Respekt :-)

  4. mimi ergänzt: sagt:

    gratuliere fred! ;-)

    und super bastian!! hab den schachtelsatz bis zum letzten wort gelesen! echt genial!
    :-)

  5. Midnite kommentiert: sagt:

    @ Basti – wie lange hat Du für diesen Schachtelsatz gebraucht? Hab ihn auch bis zum Ende gelesen, sehr sehr faszienierend.

    Ich denke, Fred kann nun bedenkenlos nach Vollendung seines Titels auch die ersten Seiten mit weisen Worten füllen.

    :-)

  6. bastian quäkt: sagt:

    @Midnite: Da ich nicht, während ich fröhlich auf der Tastatur herumtippe, auf die Uhr zu schauen pflege, wann ich mit dem Schreiben, dessen Umfang ich zumeist beim Beginn ohnehin nicht einzuschätzen vermag, anfange, fällt es mir schwer, auch wenn es mir sehr leid tut, dir das mitteilen zu müssen, deine Frage auch nur anatzweise korrekt zu beanworten, obgleich nicht ohne einen gewissen, allerdings gemäßigten, Stolz darauf verwiesen werden sollte, dass es mir im Allgemeinen leicht zu fallen scheint, Wörter auch in umständlicherer, endlossatziger Weise aneinanderzureihen und somit prosaische Klein- und Großode zu produzieren, von denen man, dies muss unbedingt noch in diesen Zeilenberg eingeflochten werden, obgleich es ja mehr oder weniger schlecht getarnte Eigenwerbung darstellt, einige unter morast.twoday.net zu finden und somit zu lesen sind.

    Und so.

  7. Woodpecker68 ergänzt: sagt:

    heute könnte Fred sein Buch also mit einem einzigen Satz füllen… ;-)

  8. Manu stellt fest: sagt:

    Ich stimme zu, dass Schachtelsätze eine sehr eigene Faszination, sowohl auf mich als auch auf andere,auswirken kann und dass es in der großen Literatur immer wieder Personen gab, deren Werke hauptsächlich aus Schachtelsätzen bestehehn wie beispielsweise Kant, den ich aber nicht empfehle zu lesen, da seine Wortwahl doch um einiges kompilzierter ist als die hier verwendete, wobei ich bei dieser Gelegenheit auch noch auf das Muschelessen von weiß nicht wem verqweisen möchte, der ein 60-Seitiges Buch geschrieben hat, welches nur aus einem einzigen Satz besteht, maximal zwei und ich möchte noch erwähnen, dass es bei weitem nicht so schwierig ist, einen Satz als Schachtelsatz auszuzeichnen, denn eigentlich besteht die bloße Kunst des Schachtelsatz bauens nur darin, statt Punkten Kommata und “uns” zu benutzen, welche genaugenommen an eder beliebigen Stelle eingesetzt werden können, so entstehen auch die langen Sätze, und ich mit dieser Kunst oftmal schon meine Lehrer in die Verzweiflung getrieben habe, ich an dieser Stelle aber auch anmerken möchte dass dies mein bisher längster Schachtelsatz ist, ich aber gestehen muss, dass dies alles gar nicht so kompliziert ist wie es scheint und ich deswegen auch sämtliche Fred von Flatter Leser dazu aufrufen möchte, ebenfalls diesen wundervollen, und nebenbei auch kreativen Tag zu Zelebrieren.

  9. kufa wirft ein: sagt:

    Jetzt, da gerade die Sonne sich nach mehrmonatiger Abstinenz bereit macht, um die Ecke zu wandern und ins Büro sich bequemen zu scheinen, muss ich doch mal hier, wenn auch in nur einem Satz, aber dennoch loswerden, dass dieser höchstwunderbare Tag der Schachtelsätze durchaus ein des Zelebrierens würdiger, wenn nicht sogar absolut notwendiger ist, zumal es ja nicht so wäre, als gäbe es ansosnten so wahnsinnig viel zu zelebrieren, auch wenn der post-postmoderne Mensch ja nichts weiter zu tun scheint, als ständig die Unwichtigkeit zu zelebrieren, was dann eben heißt, dass alles und immer ein feuerwerk oder doch zumindest ein Web-Eintrag zu jedem unwichtigen wichtigen Thema verfasst und gepostet werden muss mit oder ohne irgendeine des Lesens oder sogar Verstehens mächtigen Leserschaft, die dann vielleicht sogar Anlauf nimmt, und eventuell, man möge es kaum glauben, sogar darauf zu antworten sich bemüßigt zu fühlen glaubt, weil zum Beispiel gerade durch die nach mehrmonatiger Abstinez wiederkehrende Sonne das Gemüt in solcher Weise beflügelt wurde, dass solchermaßen vorher erwähnte Schreibtätigkeit hervorgerufen wird.

  10. Aläx tut kund: sagt:

    Wie schön, dass jene hochgradig komplizierten Satzbildungen, ich meine damit konkret die Schachtelsätze, im Internet ein Zuhause, oder eine Rastmöglichkeit, finden können, zumal im Zeitalter der Schnelllebigkeit, in dem wir momentan festhängen, so will ich meinen, alles, nur eben keine Schachtelsätze, gesprochen werden, denn Zeit ist Geld und Geld liegt nicht auf der Straße, ebenso wenig wie noch vor wenigen Wochen kein Salz auf der Straße lag, weshalb viele Autofahrer nicht vor-, aber auch nicht rückwärts kamen, eine nette Sache, wenn es denn während der Schulzeit Brandenburgs passiert wäre, doch ausgerechnet zur Zeit des Chaos sind Ferien!
    Oder so.

  11. Sascha quäkt: sagt:

    Da muss ich doch mal Morgenstern zitieren:

    “Meistes ist in sechs bis acht
    Wörtern völlig abgemacht.
    Doch in ebensoviel Sätzen
    läßt sich Bandwurmweisheit schwätzen.

  12. Felia tut kund: sagt:

    So wunderbar es ist, dass dieser Tag existiert, so schlimm ist es auch, dass ich, als ich vorhin einem Freund den heutigen Tag mitteilen wollte, völlig vergessen hatte, welcher Tag heute ist, obgleich ich das schon gestern im Kalender, der bei mir an der Wand, besser gesagt an der Vorderseite meiner zimmerinternen Säule hängtr, festgestellt hatte…^^