#119: Fred erklärt die Welt

Fred: mit dem Leben ist das so: ...

Fred: Niemals tritt genau das ein, vin dem man erwartet, dass es eintritt...

Fred: verlässt man sich aber darauf, dass nichts so eintritt wie erwartet, kann man davon ausgeheh, dass es dann doch eintritt...

Fred: ... oder eben nicht!

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Kommentare

  1. isabelle verkündet: sagt:

    toll, genau darüber mache ich mir auch oft gedanken :)

  2. bastian stellt fest: sagt:

    Und hast du schon eine Lösung gefunden?

  3. isabelle tut kund: sagt:

    nein :( noch keine lösung in sicht..

  4. bastian meint: sagt:

    Schade.

    [okol — Das bleibt übrig, wenn man „Schade“ aus „Schokolade“ extrahiert. Aber das nur nebenbei.]

  5. Begeistert schmunzelt: sagt:

    Ich hab zwar keine Lösung, aber eine praktische Anwendung.

    Angenommen, man hat Angst im Dunkeln … und nimmt man weiter an, dass es weniger hilfreich war, dass der Partner/Weggefährte meint diese Angst mit Horrorfilmen kurieren zu können … irgendwie erziehlte der Partner/Weggefährte genau den gegenteiligen Effekt.

    Befindet man sich nun in einer Situation völliger Dunkelheit außerhalb gewohnter Umgebung, so geschieht es bei Personen, die eben Angst im Dunkeln haben, dass sie zusätzlich eine Angst vor kleinen oder auch großen Monstern bekommen, die aus der vermeindlich bösen Dunkelheit ganz plötzlich entspringen können (-> Horrorfilm-Effekt).

    Aber da sowas, also der Gedanke an aus dem Gebüsch springende Zombies ja ein mehr oder weniger “erwartetes Ereignis” ist, so ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass es eintritt… da das Leben ja bekannt dafür ist meist eher anders als erwartet zu sein.

    Also geht man nun davon aus, dass Zombies aus dem Gebüsch springen, wird dies aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geschehen. Man sollte an dieser Stelle aber den Gedanken, dass es nicht passieren kann, vermeiden, denn dann können zwar keine Zombies mehr aus dem Gebüsch springen, weil man den ersten Gedanken ja gedacht hat, und der somit ein erwartetes Ereignis ist, aber der zweite Gedanke, wenn man ihn dann doch denkt, ist ebenso ein erwartetes Ereignis und würde bedeuten, dass immer noch unzählige andere Monster (außer an die bereits gedachten Zombies) aus dem Gebüsch springen könnten.

    Und wenn man nun aus Preventionszwecken den ganzen langen Weg oder zwangsweise die ganze lange Zeit im Dunkeln damit verbringt an alle möglichen Monster, die aus Gebüschen springen könnten, zu denken, erreicht man theoretisch:

    a) dass es sehr unwahrscheinlich wird, dass irgendein Monster aus der unbekannten Dunkelheit hüpfen kann,
    b) dass, wenn man lange genug nachdenkt, es schon wieder hell ist und
    c) dass man sich von dem eigentlichen Problem, der Angst vor der unbekannten Dunkelheit als solches abgelenkt hat.

    In diesem Sinne, manchmal sind unsinnige Gedanken doch recht sinnvoll…
    wünsch ich euch noch einen schönen hellen Tag…

  6. bastian kommentiert: sagt:

    Respekt. Ich glaube, das war der längste Kommentar, der hier je geschrieben wurde.

    Einen Nachteil hat das Ganze allerdings: Wenn man die Nacht damit verbringt, sich Horrorgestalten vorzustellen, wird man sich wohl schon bei der Vorstellung der Gestalten ängstigen. Das heißt, die Viercher brauchen nicht noch zusätzlich aus dem Gebüsch zu hüpfen.

    Und so.

  7. Begeistert behauptet: sagt:

    Tja, da ist was dran. Aber wenn man bedenkt, dass es unwahrscheinlich ist, weil man ja dran gedacht hat, so hat man ein mehr oder weniger berühigendes Gefühl.

    Aber das eigentliche Problem die Angst vor der Dunkelheit wär somit übergangen. Und dass die Lösung eines Problems neue Probleme schafft, von denen man gar nicht wusste, dass man sie hat, ist ja allgemein bekannt ^^