#42: Äh…

Käfer: Äh... Käfer: Bist du dir wirklich sicher, dass du in dieser Aufmachungzu einer Halloween-Feier gehen willst?!? Käfer: Ich meine dein Kostüm...es sieht noch nicht einmal ansatzweise erschreckend oder gruselig aus... Fred: Ich weiss... Fred: ...doch es war das Beste, das ich so schnell noch fand...

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#41: Halloween fällt aus

Käfer: Warum sitzt du denn hier so traurig herum? Wolltest du nicht auf diese Halloween-Feier gehen? Fred: Ich kann nicht! Jemand hat mein tolles Batman-Kostüm gestohlen! Käfer: Aber wer macht denn sowas? Batman: ? [[steht im Freds ausgeleiertem Batman-Kostüm vor dem Bat-Spiegel am Bat-Waschbecken]]

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#40: So lonely

Fred: [[singt]] Lonely, I'm so lonely... *schrammel* Käfer: Es ist schrecklich... Käfer: Immer, wenn er sich einsam und verlassen fühlt, fängt er an, primitive Liebeslieder zu singen. Fred: [[singt weiter]] ... I have nobody ... *klampf* Käfer: Allerdings will dann erst recht niemand mehr etwas mit ihm zu tun haben ... Fred: [[singt außerhalb des Bildes]] ... for my own ... Käfer: ... Ein Teufelskreis! *seufz* Fred: ?

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#39: Eiskalt

Fred: Ich mag den Winter nicht. Er ist immer so...kalt! *bibber* Fred: Frierst du nicht, kleiner Käfer? *zitter* Fred: Käfer? Käfer: Geht so. Fred: ?

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#38: Winter

Fred: Essen! Ich muss essen! *Mampf* Käfer: ?
							Fred: Schlafen! Ich muss schlafen! Käfer: !
							Käfer: Stimmt ja. In kühleren Regionen halten Fledermaus Winterschlaf! Schild: [[auf Käfer zeigend]] Schlau Fred: Winterschlaf? Wieso Winterschlaf??

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#37: Herbst

Fred: Ich bin genial! Käfer: ?
							Fred: Wenn ich mich an diesen Papierdrachen binde und ausreichend Wind weht ... Käfer: ?
							Fred: ... dann kann ich fliegen! Wurm: !
							Käfer: Das kannst du sowieso schon!! Fred: Ach so. *Seufz!*

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#36: Erschreckend

Fred: Hihi! Ich bin der schreckliche Menschenerschrecker!! *Flap* Schild: Höhle Fred: Menschen sind aber auch äusserst ängstlich! ... ... zittern vor jeder albernen Kleinigkeit! Schild: Höhle Fred: Waah! Käfer: Reg' dich ab! Das ist doch nur 'ne Vogelscheuche. Fred: *Zitter*

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#35: Höhlenforschung

Mädchen: Ich will nicht in diese doofe Höhle! *grummel* Junge: [[mit Nick-Cave-Shirt]] Ach komm schon! Das wird klasse! Mädchen: Iieek! Was ist das!? Junge: Keine Angst! Ist nur 'ne Fledermaus! Fred: Nur eine Fledermaus ... und all seine Freunde*! [[grinst böse]] *außer Wurm und Käfer

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#34: Manifestationen

Teufelchen: Was war denn das!? Du kannst doch nicht einfach das Engelchen fressen!! Engelchen: [[ganz leise aus Fred Bauch]] Hmpf! Teufelchen: Wir - das Engelchen und ich - sind nicht essbar! Wir bestehen ja noch nicht einmal aus Materie! Wir sind schlichtweg nur Manifestationen deines Geistes! Fred: ?
							Teufelchen: Uns vertilgen zu wollen, wäre also nicht nur nutzlos, sondern ziemlich dämlich!! *Flap* Fred: *Happ* Wurm: !

P.S.: Ich habe beschlossen, das bei Morast übliche Frederick-Comic-Vorwort hier bei frederick.twoday.net in Zukunft wegzulassen und in diesem Weblog einzig und allein den täglichen Comic zu veröffentlichen.

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#33: Moralpredigt

Engelchen: Der arme Schmetterling! Engelchen: Du kannst doch nicht einfach alles fressen, was durch die Gegend kriecht oder fliegt! *Flap* *Flap* Fred: *Happ* Engelchen: [[aus Freds Bauch]] Hey!

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#32: Die Liebe …

Käfer: Jaja, die Liebe ... Käfer: Plötzlich ist die Welt wunderschön, das Leben kinderleicht. Auf dem Antlitz schwebt ein stetes Lächeln, und im Bauch flirren unzählige Schmetterlinge herum ... Fred: *Chrrp!* Fred: Schmetterlinge im Bauch! Ich bin verliebt...!

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#31: Zweischneidig

Fred: Niemand liebt mich! *Heul* Käfer: ?
							Käfer: Liebe ist ein zweischneidiges Schwert. Wer geliebt werden will, muss auch selbst lieben können! Käfer: Bist du denn fähig zu lieben? Fred: ?
							Fred: Na klar! Ich liebe Würmer!

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NAQ – Never Asked Questions

Da ja die Neugier der Menschen sie zwingt, unbedingt hinter die Kulissen schauen, den Trick des Zauberers erfahren, den Künstler beim Schaffen seines Werkes beobachten zu wollen, habe ich mir anläßlich des heutigen „Jubiläums“ erdreistet, mir selbst ein Interview zu geben. Das ist insofern dreist, als daß ich mir die Fragen natürlich selbst aussuchen und die unangenehmen weglassen konnte.
Allerdings versuchte ich tatsächlich, ein wenig Kritik zu üben. Die Antworten sind auch eher spontaner Natur und nicht in jedem Fall wirklich ernst zu nehmen [wie das nunmal so bei Interviews ist].
Ich bin übrigens gern bereit, mich echten Fragen zu stellen, so welche existieren und nicht den üblichen Poesie-Albums-Fragen [„Lieblingsessen, -sänger, -land, zahl, -nasenloch, …“] gleichen.
Und so.

Die Künstler-Standardfrage schlechthin: Woher nimmst deine Ideen? Beobachtest du Verwertbares im Alltag oder muß das Klo als Ort der Inspiration herhalten?
Die Ideenfindung hat zumeist wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Beobachten ist daher recht nutzlos. Fred lebt in seiner eigenen Welt, in die ich mich erst hineindenken muß. Das ist nicht weiter schwer, verlangt aber für einen Augenblick keine Ablenkung. Das WC ist dafür nicht schlecht, allerdings funktioniert die Dusche besser. Während das Wasser auf meinen Schädel rieselt, fallen mir auch die meisten Comicstrips ein. Aber es darf auch mal die Straßenbahn, ein Spaziergang, eine Zugfahrt oder anderes sein.

Deine Ideen sind ja nicht immer neu. Ich verweise auf Nummer 17. Der Witz ist uralt.
Sicherlich. Doch tatsächlich fiel er mir irgendwo [unter der Dusche?] ein, und ich hielt ihn für gut genug, wiederbelebt zu werden. Hinzu kommt, daß Witz und Persönlichkeit eines Cartoons nicht zuletzt durch die Zeichnungen entstehen. Und wenn die niedlich/amüsant/gut sind, darf auch mal ein bereits bekannter Witz auftauchen.
Hinzu kommt, daß ich nie behauptete, alle Comicstripinhalte neu zu erfinden. Vieles existiert bereits in abgewandelter Form. Ich bin ja kein genialer Super-Komiker oder so.

Von sonderlich geistiger Tiefe zeugen deine Comics aber auch nicht unbedingt. Man denke nur an eine Fledermaus, die gegen einen Baum fliegt…
Jaja. Doch ist der Humor, den ich nutze, logischerweise mein eigener. Und ich finde es lustig, wenn die Comicfledermaus [keine echte!] gegen einen Baum fliegt. Allerdings sei hierzu zu sagen, daß ein Comic eine Geschichte darstellt, selbst wenn sie auch nur aus vier Bildern besteht. Dementsprechend fliegt ja Fred nicht einfach so gegen einen Baum, sondern mit einem Handlungshintergrund, der den Aufwand eines Comics rechtfertigt.

Würdest du also sagen, daß die Geschichte und die Zeichnungen dir wichtiger sind als der Witz?
Nein, natürlich nicht. Wären die Comicstrips nicht zumindest ein bißchen witzig, würde ich sie wohl nicht zeichnen. Und vermutlich fände ich auch weniger Anhänger. Das Gesamtwerk ist entscheidend.

Allerdings sind die Zeichnungen, um darauf noch einmal zurückzukommen, ja auch nicht sonderlich aufwendig oder ein Zeugnis künstlerischer Genialität.
Mag sein. Doch ich habe mir zum Ziel gesetzt, täglich einen Comic zu zeichnen, das nimmt ungefähr zwei Stunden in Anspruch, mal ein bißchen mehr, mal ein bißchen weniger. Ich versuche daher, jeden zusätzlichen Aufwand zu meiden und alles recht schlicht und einfach zu gestalten.
Außerdem liebe ich niedliche Figuren, die aus lauter Kullern bestehen. Gäbe es Plüschtiere davon, würde ich sie wohl alle besitzen und nach jeder Idee fröhlich knuddeln.

Wird es jemals Fred-Plüschtiere geben?
Keine Ahnung. Ich hoffe es, bekam sogar schon eine entsprechende Anfrage. Allerdings würde ich mich vorerst mit einem Verleger oder ähnlichem begnügen. Im übrigen würde ich dann darauf bestehen, nicht nur Fred, sondern auch Käfer und Wurm zu Plüschtieren zu verwandeln.

Bekommen der Käfer und der Wurm noch Namen?
Jaein. Eigentlich heißt der Wurm „Wurm“, und die Namenssuche für den Käfer ist noch nicht abgeschlossen, wenngleich die Tendenz dazu besteht, ihn weiterhin „Käfer“ zu nennen. Nicht sonderlich kreativ, aber unglaublich passend.

Wird es weitere Figuren geben? Wird beispielsweise der Vogel aus der Nummer 7 noch einmal auftauchen? Oder Batman?
Keine Ahnung. Ich vermute, daß zuweilen, um diverse Situationen zu ermöglichen, verschiedene neue Figuren eingeführt werden. Inwieweit die wieder auftauchen und feste Rollenbilder bekommen werde, habe ich noch nicht geplant. Daß der Vogel wieder auftaucht, ist möglich. Aber ich weiß nicht, wann oder wieso. Batman dagegen wird mit Sicherheit nochmal erscheinen; schließlich ist Wurm ein großer Batman-Liebhaber, und die Parallele Fledermaus/Batman gefällt mir noch immer.
Ansonsten plane ich, einen Leserwunsch befolgend eine Spinne einzubringen. Bisher hat sich das allerdings noch nicht angeboten, da ich so etwas wie „Du spinnst!“ vermeiden wollte.

Warum ist Frederick ein Fürst? Und weshalb merkt man davon nichts?
Nun ja. Daß Fred ein Fürst wurde, liegt sicherlich zum einen an der wunderschönen Alliteration, zum anderen aber auch daran, daß er im zweiten Comic unter dem Vollmond zum Vampir mutiert. Und Vampire kommen ja bekanntlich aus Transsylvanien, sind alle blaublütig und haben endlose Namen. Vermutlich trifft das dann auch irgendwie auf Fred zu.
Daß er sich allerdings nicht so verhält wie man es von einem Fürsten erwarten würde, liegt daran, daß er sich über die Comics hinweg zu einem etwas albernen, manchmal begriffsstutzigen Wesen entwickelt hat, das zuweilen etwas unbeholfen wirkt. Allerdings spiele ich schon lange mit der Idee, das Fürstliche herauszukehren oder zumindest vom Käfer hinterfragen zu lassen.

Ist Frederick dann also eine Art Wer-Fledermaus? Schließlich ist er auf Fotos nicht zu sehen und hat Angst vor Sonnenlicht.
Vielleicht. Allerdings zerfällt er im Sonnenlicht nicht zu Staub, und ist – wie Käfer richtig feststellte – kein Vampir. Was genau er darstellt, weiß wohl niemand, noch nicht einmal er selbst. Aber daß ihm als Fledermaus vampirische [klingt fast wie „empirische“] Eigenschaften innewohnen, ist ja wohl klar und somit offensichtlich.

Bist du einer von denen, die ständig mit Notizblock und Stift durch die Straßen rennen, um notfalls ihre Gedanken niederschreiben zu können?
Durchaus, ja. Ich verfüge über mein Kleines Schwarzes Buch, das Ideen konserviert und immer zur Stelle ist. Wenn nicht, bin ich einer von denen, die panisch nach Zettel und Stift suchen oder fragen, sich verzweifelt bemühend, das Gesehene oder Gedachte nicht zu vergessen.

Wie machst du das unter der Dusche?
Ich beeile mich, fertig zu werden, renne in mein Zimmer, kralle mir den nächstbesten Zettel und versuche, meine Idee darauf unterzubringen. Das geschieht aber erst, wenn ich den ungefähren Inhalt aller vier Panels im Kopf habe.

Wie sieht so eine Skizze aus? Womit machst du sie?
Die Skizzen sind tatsächlich nicht viel mehr als Skizzen, liederliche Ansammlungen von Kugeln, Linien und unlesbaren Texten. Ich zeichne allerdings stets vier Kästchen, um die Zuordnung genau festzustecken. Das alles natürlich nachträglich abänderbar.
Zum Skizzieren benutze ich irgendeinen Stift und irgendein Blatt. Ich hörte davon, daß man Skizzen in Comiczeichnerkreisen auch „Scribbles“ nennt, doch davon nehme ich Abstand. Für mich ist die Skizze nur die Manifestation der Idee aus meinem Kopf auf Papier. Das sieht unschön aus, ist aber wichtig, um meiner Vergeßlichkeit vorzubeugen.

Ist jede Idee gut genug, um verwirklicht zu werden?
Natürlich nicht. Aber die meisten. Doch zuweilen habe ich mehrere Ideen am Tag, so daß ich mir ein kleines Polster besitze für den Tag, an dem mir mal nichts einfällt oder ich nicht dazu komme, mir etwas einfallen zu lassen.
Bei mir häufen sich so allmählich die weniger guten Ideen, die womöglich erst umgesetzt werden, wenn ich wirklich Bedarf habe. Das Gute jedoch ist, daß die Geschmäcker verschieden sind, weswegen ein für mich minderwertiger Comicstrip in den Augen anderer wundervoll sein kann.

Schmeißt du Skizzen weg?
Nein. Ja. Also umgesetzte Skizzen werfe ich durchaus weg. Nicht immer, aber manchmal. Schließlich befinden sie sich oft auf irgendwelchem Schmierpapier. Nicht umgesetzte Ideen behalte ich allerdings.

Wie groß ist dein Vorlauf?
Klein, um nicht zu sagen: winzig. Schließlich habe ich auch anderes zu tun. Ich bemühe mich, den Vorlauf von einem Tag zu erhalten, so daß ich also heute den Comic von morgen zeichne. Das setzt mich zwar unter Druck, aber dieser ist noch erträglich. Schließlich habe ich so notfalls bis zu 48 Stunden Zeit, um einen neuen Comic zu schaffen.

Womit erfolgt die Umsetzung, die Verwandlung des Comics von der Skizze zum fertigen, im Internet verfügbaren Werk?
Um mir nicht ständig die Mühe machen zu müssen, die einzelnen Kästchen vorzuzeichnen, habe ich mir einen Vordruck geschaffen, auf dem sie [die Kästchen] hauchdünn zu sehen sind und nachgezeichnet werden können. Das ist sehr hilfreich.
Ich benutze stinknormales A4-Papier dafür und zeichne mit nicht minder normalem Bleistift vor. Na gut, ich gebe es zu, ich achte darauf, daß er ein wenig weich ist, also eine Stärke von B bis 3B besitzt. Das hat etwas damit zu tun, daß härtere Bleistifte [bei meinem Zeichenstil] sich so sehr in das Papier einkratzen. Noch weichere Bleistifte dagegen lassen sich nicht richtig wegradieren.
Ich zeichne alle Panels [Kästchen/Bilder] vor. Das sieht letztendlich recht krakelig aus, weil ich manchmal eine Weile brauche, um die richtige Linie zu finden. Auch die Texte schreibe ich schon in die Bilder, um abzuschätzen, wieviel Platz sie benötigen und wohin sie plaziert werden sollten.
Bin ich damit zufrieden, zücke ich den handelsüblichen, schwarzen, 0,4 Millimeter dicken Stabilo-Fineliner und zeichne die richtigen Linien nach – oder versuche es zumindest. Viele Linien weichen ein wenig ab, was zuweilen besser ist als vorher, zuweilen aber auch korrigiert werden muß. Die Korrektur fällt meistens leicht, weil der Hintergrund nunmal schwarz ausgemalt werden wird und somit derartiges verschluckt.
Habe ich alle Panel vorgezeichnet, füge ich Schatteneffekte ein und zeichne diverse Linien nach. Sieht besser aus und so. Dann radiere ich mit einem möglichst weichen Radierer eine Weile herum. bis ich keine Lust mehr habe und nehme einen Stift mit schätzungsweise einem Millimeter dicker Spitze, schwarz.
Im Augenblick verwende ich ebenfalls ein Stabilo-Produkt, das nicht ganz so teuer ist wie die Eddings [Dafür natürlich auch nicht wasserunlöslich.]. Ich umrande nun die Linien, die sich vom Schwarz abgrenzen sollen. Das soll nur dazu verhindern, daß der später verwendete, grobe Filzstift in die eigentliche Zeichnung hineingerät und etwas anderes als den Hintergrund schwärzt. Nebenbei zeichne ich die Kästchengrenzen nach. Früher per Hand, heute meistens mit Linealunterstützung.
Um einzelne Wörter dick zu schreiben, übermal ich die Buchstaben mit einem 1mm-Fineliner. Als letztes nutze ich einen fetten Edding, beispielsweise den Edding 3000 oder am liebsten den Edding 550, um den Hintergrund abschließend mit Schwarz zu füllen. Dann schreibe ich meinen Namen unter den Comic, gefolgt vom Veröffentlichungsdatum. Über den Comic schreibe ich stets „Fledermaus Fürst Frederick fon Flatter“, verfluche mich dafür, keinen kürzeren Namen gewählt zu haben, ergänze die aktuelle Nummer und gebe dem Werk einen Titel, der inhaltsbezogen sein, aber möglichst wenig über den Inhalt im Voraus verraten sollte. Eigentlich ein Widerspruch, aber bisher gelang es ganz gut, denke ich.
Abschließend wird die Zeichnung eingescannt und mit einem Bildbearbeitungsprogramm [zumeist Corel Photopaint] bearbeitet. Das geht schnell, ändere ich doch nur die Helligkeitswerte und den Kontrast, so daß nicht mehr ganz so offensichtlich ist, daß meine Stifte schon wieder fast leer waren. Dann speichere ich das fertige Werk, reduziere die Größe auf 600 Pixel Breite, speichere nochmal, reduziere die Größe abermals, diesmal auf 400 Pixel Breite, speichere ein letztes Mal und lade die letzten beiden Dateien mit einem ftp-Programm auf meinen Webspace.
Dann warte ich, bis der neue Tag anbricht und ich den aktuellen Comic mit einem albernen Vorwort versehen und selbstzufrieden veröffentlichen kann. Fertig.

Machst du Fehler?
Na klar. Allerdings ist das selten schlimm. Wenn mir etwas absolut mißfällt, beginne ich von Null. Das geschah bisher einmal. Da warf ich das angefangene Blatt weg und zeichnete einen anderen Comic. Allerdings habe ich auch den mißlungenen Comic mittlerweile umgesetzt.
Ansonsten betrachte ich Fehler als inexistent. Mit ein bißchen Kreativität kann man die meisten noch umwandeln oder vertuschen. Keiner weiß, wie das Bild eigentlich aussehen sollte, also stört es keinen, solange es nicht offensichtlich ist, daß etwas falsch lief.
Manchmal zeichne ich eine Linie zuviel oder komme beim Hintergrundfüllen versehentlich in die eigentliche Zeichnung hinein. Das ist ärgerlich. aber kein Grund zu verzweifeln, und erst recht kein Grund, neu anzufangen. Ein paar einfache Handgriffe im Bildbearbeitungsprogramm, und alles ist wieder wundertoll.
Allerdings bemühe ich mich, Fehler zu vermeiden. Schließlich bedeutet jeder Fehler zusätzlichen Aufwand, den ich vermeiden möchte, was angesichts eines täglich erscheinenden Comics sicherlich verständlich ist.

Du hast jetzt die 30 erreicht. Wie soll es weitergehen?
Äh.. Der Comic hat die 30 erreicht, nicht ich. Solange mir noch etwas einfällt und es meine Zeit zuläßt, werde ich weiterhin täglich veröffentlichen. Ab Nummer 50 oder so werde ich mich bemühen, irgendwelchen Verlagen oder so unter die Nase zu reiben, wie toll ich doch bin. Vielleicht habe ich ja Glück und werde weltberühmt.

Ist es wirklich Ruhm, was du mit den Comics beabsichtigst?
Nein, natürlich nicht. Ich würde mich freuen, wenn es gelänge, Fred zu veröffentlichen. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn ich damit auch etwas verdiente, und as nicht nur, um meine Ausgaben [Ein Edding 550 kostet 2,50 Euro.] auszugleichen, sondern um mir das Gefühl zu geben, etwas zu schaffen, das auch in Augen anderer Wert hat.
Ich stecke viel Aufwand, Mühe und Liebe in diese Comics und würde mich freuen, das entsprechend entlohnt zu bekommen.
Allerdings war meine Absicht lediglich, mir selbst zu beweisen, daß ich es kann. Ich las von einem Comiczeichner, der über zwei Jahre lang täglich einen Comic zeichnete. ‚Das kann ich auch.‘, dachte ich mir und begann sofort. Ich habe mir kein Ziel gesetzt. Daher ist jeder neue Comic eine Wohltat und eine Bestätigung für mich.
Daß ich bereits den 30. Comic veröffentliche erfreut mich. Doch noch mehr erfreut mich jeder einzelne „Fred“. Schließlich liebe ich die Fledermaus, den Wurm und den Käfer abgöttisch.

Egozentrik? Narzißmus?
Wohl kaum. Wer etwas schafft, ohne dahinter zu stehen, agiert wie eine Maschine.

Verarbeitest du eigen Erfahrungen und Gedanken in den Comics?
Ja, sicherlich. Geht auch nicht anders, entspringen doch die Werke meinem Kopf. Wie du schon sagtest, zeugt nicht alles von Tiefgang, aber manchmal werden doch Gedanken berührt, über die ich mich länger auslassen könnte – aber nicht werde. Beispielsweise ist „Ausverkauf des Wissens“ durchaus mit ernsterem Hintergrund bestückt. Oder auch „Maskerade“. Allerdings verlange ich von niemandem, endlos nachzudenken über das, was ich „eigentlich“ sagen wollte. Das ist Blödsinn, dienen doch die Comics dem Amüsement. Man kann von vier Bildern mit Knuddelfiguren nicht erwarten, daß sie Revolutionen auslösen. Sollen sie auch nicht. Sie sollen lustig sein.

Und sie sollen Geschichten erzählen.
Ja, klar. Und tatsächlich reichen vier Bilder dafür. Cartoons kommen mit einem einzigen aus. Aber ich freue mich auch darüber, wenn ich thematische Zusammenhänge zwischen einzelnen Comics herstellen kann. Zum Beispiel bei der Sache mit der Sonne, bei den Halloween-Episoden oder derzeit bei der Liebes-Thematik. Das ist, als würde man in einer Geschichte kleinere Geschichten erzählen, die eine eigenen Pointe haben, sich also unabhängig von den anderen lesen lassen, aber trotzdem auch zu den anderen gehören. Das ist nicht immer einfach, macht aber viel Spaß.

Ist eine längere Geschichte geplant?
Nein. Das liegt aber auch daran, daß ich nicht plane. Ich weiß meistens gerade mal, welchen Comic ich morgen veröffentlichen werde. Das ist auch gut so. So bleibt auch mir selbst die Spannung und die Übersicht erhalten.
Aber vielleicht wird es eines Tages eine Fred-Geschichte geben. Wer weiß.

Hast du einen Lieblingscomic?
Nein. Wenn ich die bisherigen Comics durchsehe, würde ich am liebsten die ganze Zeit mit dem Finger drauf zeigen und sagen „Das hier ist mein Liebling!“
In meiner Erinnerung sind übrigens die meisten Comics schlechter als in Wirklichkeit. Ich bin immer wieder erfreut festzustellen, daß sie doch nicht so mies waren…

[Im Hintergrund: Empyrium – „Under Dreamskies“]

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#30: Maskerade

Fred: [[außerhalb des Bildes]] Was ich mir wirklich ersehne ... Wurm: *Kriech* Fred: [[immer noch außerhalb des Bildes]] ... ist eine Frau ... Wurm: *Krauch* Fred: [[ein weiteres Mal außerhalb des Bildes]] ... die mich so liebt ... Wurm: ?
							Fred: [[als Millionärsmacho verkleidet]] ... wie ich bin ...

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#29: Das Gänseblümchen-Prinzip

Fred: Sie liebt mich... Sie liebt mich nicht... Käfer: Wer denn? Fred: Keine Ahnung. Ich nenne es das Fred'sche \

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#28: Das Kostüm

Fred: Du kannst zu Halloween nicht einfach als Käfer herumlaufen! Käfer sind nicht gruselig, sondern nur knubbelig und süss! Fred: Verkleide dich ! Als unheimlicher Geist zum Beispiel! Oder als bösartiger Vampir! Oder als hässliche Hexe! Als fieses Monster! Als dämonischer Teufel ... Fred: Als irgendetwas Schreckliches, Furchtbares! Käfer: Als Fledermaus?!?

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#27: Ausverkauf der Weisheit

Käfer: Der Ausverkauf der Weisheit! Käfer: Jahrhunderte altes Wissen; Gedankenextrakte unzähliger Generationen; Worte, die tiefste Wahrheiten in sich bergen...solche Schätze werden missachtet, misshandelt, in lächerliche, nutzlose aphorismen-Büchlein gedruckt oder auf winzigen Zetteln in süsse Teigstücke gestopft - zu nebensächlichem Naschwerk degradiert... Käfer: Glückskekse sind ein Fluch der modernen Gesellschaft! Fred: ...und äusserst lecker! *HAPP*

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#26: Lektüre

Fred: Hier steht:... Fred: ...\

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#25: Schwafel

Fred: Was ich schon immer wissen wollte: Wofür sind eigentliche dine komischen Punkte? *Zeig* Käfer&Wurm: ?
							Käfer: Während Fledermäuse wegen ihrer bedrohlichen Eckzähne und ihrer ledrigen Flatterflügel argwöhnisch beäugt werden, lieben die Menschen uns Marienkäfer, uns Mutschekiepchen, uns Himmelswürmer. Wir sind klein, nützlich, niedlich und knubbelig. Und: Wir haben Punkte! Die bringen nämlich Glück [und sehen - nebenbei gesagt - äusserst sexy aus]! *schwafel* Fred: *Kerze* Fred: Ta-daa! Käfer: *Seufz*

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#24: Süsses oder Saures

Fred: Süsses oder saures! In dieser Aufmachung erkennt mich niemand! Fred: Schade, dass du dich nicht für das Kostüm begeistern konntest... Käfer: Halloween ist was für Spinner! Fred *brems* & \

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